"Der schlaueste Weg, Menschen passiv und folgsam zu halten, ist, das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb dieses Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." (Noam Chomsky)
 

 

Anmerkungen: Talshows - Daimler - Nord Stream 2
02.04.2021

Talkshows

Anne Will zelebriert wieder einen feierlichen Staatsakt mit Angela Merkel. Exklusiv ohne Politiker der Opposition. Die könnten ja stören. Die Moderatorin lässt die Bundeskanzlerin reden, ohne groß kritisch zu unterbrechen oder nachzufragen. "Wie eine Debütantin auf dem Abi-Ball mit der Lehrerin, so sprach die Frau, die seit 14 Jahren mit vier Jahren Unterbrechung die Sonntagabend-Talkshow der ARD moderiert, mit der Politikerin", kommentiert Heise.de » heise.de
Und Markus Lanz, der sonst niemanden einen Satz zu ende reden lässt, der Dazwischenquatscher in Person, hält seinen Schnabel dauerhaft wie ein eingeschüchterter Schuljunge, wenn Wolfgang Schäuble über eine halbe Stunde Langeweile verbreitet.
Es ist schon erstaunlich, wie kleinlaut und servil diese TV-Größen den Platzhirschen der Politik gegenübertreten.

Steuerzahler-Geld in Aktionärstaschen

Da kassiert Daimler das von Steuerzahlern bezuschusste Kurzarbeitergeld, ... und erhöht den Aktionären die Dividende. Steuergelder, die Beschäftigung sichern und Pleiten verhindern sollten, werden so als Gewinnausschüttungen an Aktionäre verteilt. Versteht keiner. » web.de
Übrigens kann diese fragwürdige Maßnahme zweierlei bedeuten: Entweder hat Daimler die Hilfe gar nicht nötig gehabt. Dann hat der Konzern das Geld für eine asoziale Gewinnmaximierung genutzt. Oder das Unternehmen braucht die Unterstützung tatsächlich, beugt sich jedoch den kurzfristigen, eigennützigen Interessen der Aktionäre und orientiert sich nicht am langfristigen Unternehmenswohl. » kontextwochenzeitung.de

Nord Stream 2

Ausländische zivile und militärische Schiffe der polnischen Marine und tief fliegende Flugzeuge behindern Verlegearbeiten der Gasleitung von Nord Stream 2 in der Ostsee, beklagt das Betreiberkonsortium und warnt vor Sicherheitsrisiken. » kurier.at
Polen weist die Vorwürfe zurück. Ein Schiff der Marine sei am 29. März auf offener See nur seiner "gesetzlichen Aufgabe" in der Nähe des Pipelinebaus nachgegangen. Worin diese "gesetzliche Aufgabe" genau bestand, wurde nicht erläutert. » onvista.de


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