Trend zum Rückzug ins Private? Von wahrer und falscher Idylle

Alles wird unverbindlicher und virtueller, alles geht immer schneller; und unsichere wirtschaftliche Situationen bremsen die Lust, auszugehen, so dass man öfter zu Hause in den eigenen vier Wänden bleibt. Mit "Cocooning" wurde dem Rückzug in die Heimeligkeit schnell ein Name verpasst und ein Couch-Potato-Dasein zum Trend erklärt. Wenn das eigene Heim derart aufgewertet wird, freut das die Möbelindustrie, die diesen Trend feiert. Der Begriff "Cocooning" stammt von der amerikanischen Trendforscherin Faith Popcorn, die schon in den späten 80er Jahren einen Rückzug ins Private voraussah. Je schwieriger die Außenwelt, desto größer wird die Bedeutung der eigenen Wohnung. Dabei ist das Sicheinrichten und Geborgenheit schaffen ein Grundbedürfnis, das sich nicht nur auf die eigenen vier Wände beschränkt, sondern darüber hinaus so etwas wie Heimat antizipiert.
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Wilde Stimmen: Wie ist menschliche Sprache entstanden?

Warum sind wir Menschen unter 220 Primatenarten die einzigen, die reden? In der August-Ausgabe der Zeitschrift "Current Anthropology" beschäftigen sich die Anthropologen Chris Knight und Jerome Lewis mit dieser uralten Frage.
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Gesundheitswesen: Die Mär der Kostenexplosion

Gegen die Behauptung, das deutsche Gesundheitswesen sei nicht mehr bezahlbar, richtet sich ein Artikel des Deutschen Ärzteblatts. Die Autoren wenden sich auch gegen die Verwandlung der Krankenhäuser in kostenorientierte, betriebswirtschaftliche Unternehmen. Dies sei eine Fehlentwicklung historischen Ausmaßes.
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Risiko für Hitzewellen in Deutschland steigt

Der Deutsche Wetterdienst hat in einer Übersicht für einige Städte die markantesten Hitzewellen seit 1950 zusammengestellt, die seit den 1980er Jahren für alle untersuchten Städte eine Zunahme der Häufigkeiten der genannten Hitzeperioden zeigt.
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EMDR ohne Augenbewegungen? Fachverband EMDRIA widerspricht

Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (DPGM) hatte im März auf eine Studie hingewiesen, nach welcher der Erfolg der EMDR-Therapie nicht davon abhänge, dass die Augen sich tatsächlich bewegten. Der Fachverband für Anwender der psychotherapeutischen Methode EMDR (EMDRIA Deutschland e.V.) bedauert, dass die Ergebnisse der genannten Studie in dem Medien sehr verkürzt dargestellt worden seien.
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