“Das Leben ist wert, gelebt zu werden, sagt die Kunst, die schönste Verführerin; das Leben ist wert, erkannt zu werden, sagt die  Wissenschaft.“ (Friedrich Nietzsche)

 

 

 

Vom Lebensraum zum Businessplatz. Die Innenstadt heißt heute City
21.01.2019

Der Wiederaufbau in der Nachkriegszeit hat die Städte mehr zerstört als die Bomben. Diese zweite Zerstörung der Städte ist kaum weniger gravierend als die des Weltkriegs. Nach dem Krieg wurden zahlreiche Baudenkmäler und historische Gebäude abgerissen, Unregelmäßiges, Gewachsenes hatte keinen Platz mehr und wurde zerstört. Das Credo der Modernen Stadt lautete: Das Stadtzentrum soll in erster Linie dem Geschäftsleben dienen: hier wird gearbeitet und eingekauft. Gewohnt und gelebt werden soll außerhalb der Innenstadt in anliegenden Wohngegenden.
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Auf dem Weg zur marktkonformen Wissenschaft
30.11.2018

Immer mehr Industriegelder fließen in die Hochschulen, regelmäßig finanzieren Wirtschaftsunternehmen die Forschung. Die unabhängige Expertise gerät ins Hintertreffen.
Unter dem Druck globaler Verwertungsinteressen und knapper öffentlicher Mittel tritt Grundlagenforschung immer mehr zurück zugunsten anwendungsnaher Forschung. Parallel zu einer marktkonformen Demokratie hat sich eine marktkonforme Wissenschaft herausgebildet. Diese post-akademische Wissenschaft erzeugt kein öffentliches Wissen mehr, sondern privatisiert das Wissen und schottet es ab. Forschungsergebnisse werden als sogenannte Betriebsgeheimnisse geheim gehalten.
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Wissenschaften in der Krise
19.11.2018

Vom 19. bis 21. November 2018 findet das Bremer Forum für Wissenschaftsjournalismus „Wissenswerte“ statt. Ein Anlass, über den Zustand des Wissenschaftsbetriebs nachzudenken.

Vor rund 400 Jahren beschrieb Francis Bacon die Vision eines Neu-Atlantis. Mit seinem wissenschaftlichen Paradigma der „unverfälschten Erfahrungen“ erwartete er optimistisch einen raschen naturwissenschaftlichen Fortschritt. Heute scheint dieses Programm die Grenzen des Möglichen erreicht zu haben. Die aus der Naturwissenschaft entwickelte Technik hat die Natur weltweit erobert, zugleich aber auch die Bewohner dieses Planeten an die Grenze des Machbaren geführt. Die Naturwissenschaften stecken in der Krise. Der explosiven Vermehrung von Wissen über die Natur steht die ungewollte Zerstörung der Natur gegenüber. Wandeln sich die Naturwissenschaftler von Problemlösern zu Problemverursachern?
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Omannomann – Wirbel um mysteriösen interstellaren Besucher Oumuamua
13.11.2018

Aber warum machte dann die Oumuamua-Alien-Raumsonde nicht halt, um unseren schönen Planeten zu erkunden? Oder gar mit uns in Kontakt zu treten? Möglicherweise halten die Aliens nicht allzu viel von uns und haben unser Sonnensystem nur für einen Swing-By benutzt, um zu einem interessanteren Sonnensystem durchzustarten. Vielleicht ist unsere Erde für sie nur „ein absolut unbedeutender, kleiner blaugrüner Planet, dessen vom Affen stammende Bioformen so erstaunlich primitiv sind“, wie es Douglas Adams in „Per Anhalter durch die Galaxis“ beschrieben hat.
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