“Das Leben ist wert, gelebt zu werden, sagt die Kunst, die schönste Verführerin; das Leben ist wert, erkannt zu werden, sagt die  Wissenschaft.“ (Friedrich Nietzsche)

 

 

 

Für einen progressiven Heimatbegriff

Konservative und Reaktionäre versuchten schon immer, die Deutungsgewalt über das Heimatliche zu erlangen und Heimat zum Kampfbegriff zu machen. Aber der Begriff ist mehrdeutig und kann progressiv ausgelegt werden.
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Trend zum Rückzug ins Private? Von wahrer und falscher Idylle

Den Zustand von Geborgenheit bezeichnet der Begriff der Idylle. Der Ausdruck stammt aus dem Griechischen (εíδύλλιον), und steht für ein Gedicht oder Bild mit dem Inhalt eines ländlichen, friedlichen Lebens. In übertragenem Sinn bedeutet Idyll "heile Welt" und "harmonisches Miteinander". Das Wort "Idylle" wirkt heute angestaubt, denn der Begriff hat seine Blütezeit in der deutschsprachigen Literatur des 18. Jahrhunderts. Auch im Biedermeier des 19. Jahrhunderts werden die Idylle und das Private zum beliebten Fluchtort. Und nun kommt im 21. Jahrhundert, in einer Zeit, die durch Beschleunigung und Oberflächlichkeit geprägt ist, die Idylle zu neuen Ehren.
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